Drei Reiche für Zhang
Re: Drei Reiche für Zhang
Ich meinte schon „Slave of The Sword“. Teilt sich mit „The Assassin“ auch die bescheidene Qualität der DVD-VÖs. Beides mal in (halbwegs) schönem HD präsentiert zu bekommen, wär schön.
Re: Drei Reiche für Zhang
Ich hielt Slave für so ein billigen Cat III Nachahmer, wusste bislang auch gar nichts über die Anwesenheit von Mok und hab den Film nur des Regisseurs wegen. Deswegen meine Annahme.
Re: Drei Reiche für Zhang
Kein Ding, beide Filme haben neben Max Mok und demselben Produktionsjahr ein paar Parallelen.
Du solltest Dir „Slave of The Sword“ mal anschauen, lohnt sich. Cat. III hat er sicher hauptsächlich wegen der ganzen Nackedei-Szenen bekommen und gut, sicher auch für das eine oder andere an geschnetzelten Körperteilen. Die Kampfszenen können sich sehen lassen und der Film hat - wie geschrieben - eine schön düstere Atmosphäre. Kami kann das auch alles bestätigen.
Du solltest Dir „Slave of The Sword“ mal anschauen, lohnt sich. Cat. III hat er sicher hauptsächlich wegen der ganzen Nackedei-Szenen bekommen und gut, sicher auch für das eine oder andere an geschnetzelten Körperteilen. Die Kampfszenen können sich sehen lassen und der Film hat - wie geschrieben - eine schön düstere Atmosphäre. Kami kann das auch alles bestätigen.

Last edited by Max Power on Mon Jan 06, 2025 5:45 pm, edited 1 time in total.
-
- Posts: 95
- Joined: Mon Jul 15, 2024 4:41 am
Re: Drei Reiche für Zhang
Hm, ich nehme mal an, dass du den Culb Girls dann bereits gierig verschlungen hast?

Aus dem Stand ist das aber recht schwer, bin einfach quantitativ überwältigt. Kann mal in meinem Drama Sektor nachsehen.
Hatte doch aber im anderen Forum noch über eine Menge ähnlicher Filme geschrieben.
Also alles, wo Sylvio dann meinte: 'Was hastn da schon wieder ausgegraben.'

- Call Girl '88
- Girls without Tomorrow (1992)
Haben Beide verschiedene Handlungsstränge, die sich aber alle ums Rotlicht drehen und zusammen laufen. Fand Beide gut. Ersterer zwar etwas schlechter gealtert, aber dafür dramatischer.
- Moon, Star and Sun (1988) - war aber nur mäßig
-
- Posts: 95
- Joined: Mon Jul 15, 2024 4:41 am
Re: Drei Reiche für Zhang
Summer Lover (1992)
Alfred Cheung ist scharf auf Vivian Chow, aber die hat nur Augen für Biker Russell Wong. Da der aber auch mit Alfred befreundet ist und sich vor Frauen nicht retten kann, gibt er Vivian die 'Frauen sind blöd' Ansage.
Als sich Alfred später mit Kumpel Max Mok in einem Laden LDs ausleiht, erwischt er einen Film, dessen Darstellerin (Veronica Yip) zum Leben erweckt wird und plötzlich auf seiner Couch hockt. Sie möchte ihm nun helfen, Vivian zu erobern, aber irgendwann könnte sich Alfred auch mit ihr arrangieren. Doch laut Veronica ist das nicht drin, da sie dann sofort wieder im Rekorder verschwinden würde.
Von all dem weiß Max erstmal nichts und schmeißt sich deshalb mal an Veronica ran. Zwar ohne Erfolg, aber dafür erfährt er von ihr, dass er ebenfalls eine LD mit Vorzügen ausgeliehen hat. Kaum aktiviert, springt auch schon Loletta Lee raus. Und die ist nun weit weniger prüde als Veronica. Leider übertreibt man es aber etwas und am Ende hat sie Max etwas kaputt gebumst.
Am Ende dreht sich halt alles um die Fragen, wie man dieses Konstrukt Alfred-Vivian-Russell auflösen kann und was mit Veronica geschieht, die eigentlich schon gerne dauerhaft bei Alfred bleiben wollen würde.
Der Film scheint auf einer Manga Vorlage zu basieren und hat schon seine lustigen Momente. Aber auch mehr leicht und seicht als oberschenkelbrechend schenkelklopfend.
Aber ganz nett, mal die Anfänge von Lolettas Nackedei-Karriere zu erfahren. Hier ist sie immerhin schon von hinten nur im Slip zu sehen und dann auch von der Seite ihre Dinger. Hatte sie sich also langsam angenähert.
Ach, ich weiß nicht. Viel hat mir die Nummer nicht geboten. Ging schon. Ist aber wohl eher ein Fall für den Max Mok Komplettismus.
5.5/10
Alfred Cheung ist scharf auf Vivian Chow, aber die hat nur Augen für Biker Russell Wong. Da der aber auch mit Alfred befreundet ist und sich vor Frauen nicht retten kann, gibt er Vivian die 'Frauen sind blöd' Ansage.
Als sich Alfred später mit Kumpel Max Mok in einem Laden LDs ausleiht, erwischt er einen Film, dessen Darstellerin (Veronica Yip) zum Leben erweckt wird und plötzlich auf seiner Couch hockt. Sie möchte ihm nun helfen, Vivian zu erobern, aber irgendwann könnte sich Alfred auch mit ihr arrangieren. Doch laut Veronica ist das nicht drin, da sie dann sofort wieder im Rekorder verschwinden würde.
Von all dem weiß Max erstmal nichts und schmeißt sich deshalb mal an Veronica ran. Zwar ohne Erfolg, aber dafür erfährt er von ihr, dass er ebenfalls eine LD mit Vorzügen ausgeliehen hat. Kaum aktiviert, springt auch schon Loletta Lee raus. Und die ist nun weit weniger prüde als Veronica. Leider übertreibt man es aber etwas und am Ende hat sie Max etwas kaputt gebumst.
Am Ende dreht sich halt alles um die Fragen, wie man dieses Konstrukt Alfred-Vivian-Russell auflösen kann und was mit Veronica geschieht, die eigentlich schon gerne dauerhaft bei Alfred bleiben wollen würde.
Der Film scheint auf einer Manga Vorlage zu basieren und hat schon seine lustigen Momente. Aber auch mehr leicht und seicht als oberschenkelbrechend schenkelklopfend.
Aber ganz nett, mal die Anfänge von Lolettas Nackedei-Karriere zu erfahren. Hier ist sie immerhin schon von hinten nur im Slip zu sehen und dann auch von der Seite ihre Dinger. Hatte sie sich also langsam angenähert.
Ach, ich weiß nicht. Viel hat mir die Nummer nicht geboten. Ging schon. Ist aber wohl eher ein Fall für den Max Mok Komplettismus.
5.5/10
Re: Drei Reiche für Zhang
Zhang Liao wrote: ↑Mon Dec 02, 2024 8:04 am Hier ist sie immerhin schon von hinten nur im Slip zu sehen und dann auch von der Seite ihre Dinger.

-
- Posts: 95
- Joined: Mon Jul 15, 2024 4:41 am
Re: Drei Reiche für Zhang
Damit habe ich überhaupt keine Probleme. Bei meiner ausgeprägten Sozialkompetenz.
Wenn die Party gerade voll am Überkochen ist und dann plötzlich alles abrupt verstummt, wenn ich den Raum betrete, ist die Sache ganz klar:
Der Ehrengast ist angekommen.

Wenn die Party gerade voll am Überkochen ist und dann plötzlich alles abrupt verstummt, wenn ich den Raum betrete, ist die Sache ganz klar:
Der Ehrengast ist angekommen.

-
- Posts: 95
- Joined: Mon Jul 15, 2024 4:41 am
Re: Drei Reiche für Zhang
Inspector Pink Dragon (1991)
Lawrence Cheng spielt einen Cop, der zufällig auf einen alten Klassenkameraden (Rosamund Kwan) trifft, sich an sie heftet und prompt in einem Klassentreffen landet. Dort taucht auch Leung Ka-Fai auf, der offenbar auch was mit Rosamunde am Laufen hat, was Lawrence etwas betrübt, da er selbst gewisse Hoffnungen hegte.
Aber jedes Problem ist bekanntlich lösbar und Leung wird auf offener Straße erschossen. In Verdacht gerät recht schnell ein Bauunternehmer (Damian Lau), dessen Prinzip es wohl ist, billiges Ackerland zu kaufen und mit behördlicher Hilfe zum Wohngebiet zu pimpen.
Wie sich bald rausstellt, hat auch Rosa davon gewusst und profitiert, aber ihr Profit geht wörtlich in Rauch auf und so erwartet sie von Lawrence Kompensation. Leider ist der aber als Undercover nicht sonderlich tauglich und lässt sich von Lau über den Tisch ziehen.
Außerdem gibt es auch noch das Problem, dass er seine Cousine (Nina Li) in der Wohnung einquartiert hat, die ganz gegen seinen Willen eine Beziehung mit ihm möchte und höchst eifersüchtig auf Rosa reagiert.
Ihre Naivität wird dann zusätzlich zum Problem, da Lau sie leicht manipulieren kann und quasi ohne ihr Wissen als Geisel nimmt.
Muss das Ganze dann also mit etwas Ballerei geklärt werden.
Lawrence Cheng als Lead ist schon eine Herausforderung. Aber mit Alk geht vieles. Recht innovativ ist aber, dass er gelegentlich aus dem Off spricht (Diese Schlampe ist meine Cousine, die sich bei mir eingenistet hat).
Der Film ist recht klar eine Komödie. Gerade im Mittelteil herrscht nur Beziehungschaos, wobei Nina die treibende Kraft ist. Hier ist sie aber mal als totaler Nerd unterwegs, mit dicker Brille und Rollkragenpullover, wo sich also ihre 'Konturen' höchstens in 1-2 Szenen andeuten lassen. (ach ne, sie war auch mal im Bikini unterwegs, aber da sah ich auch nicht viel mehr - nein, am guten Alk lag es sicher nicht).
Am Ende wird zwar noch etwas geschossen, aber ein Actionfilm ist es dennoch nicht.
Ach, es ging schon, aber letztlich auch nur einer dieser Fälle von Schnittbereich.
5.5/10 (mit Alk)
Lawrence Cheng spielt einen Cop, der zufällig auf einen alten Klassenkameraden (Rosamund Kwan) trifft, sich an sie heftet und prompt in einem Klassentreffen landet. Dort taucht auch Leung Ka-Fai auf, der offenbar auch was mit Rosamunde am Laufen hat, was Lawrence etwas betrübt, da er selbst gewisse Hoffnungen hegte.
Aber jedes Problem ist bekanntlich lösbar und Leung wird auf offener Straße erschossen. In Verdacht gerät recht schnell ein Bauunternehmer (Damian Lau), dessen Prinzip es wohl ist, billiges Ackerland zu kaufen und mit behördlicher Hilfe zum Wohngebiet zu pimpen.
Wie sich bald rausstellt, hat auch Rosa davon gewusst und profitiert, aber ihr Profit geht wörtlich in Rauch auf und so erwartet sie von Lawrence Kompensation. Leider ist der aber als Undercover nicht sonderlich tauglich und lässt sich von Lau über den Tisch ziehen.
Außerdem gibt es auch noch das Problem, dass er seine Cousine (Nina Li) in der Wohnung einquartiert hat, die ganz gegen seinen Willen eine Beziehung mit ihm möchte und höchst eifersüchtig auf Rosa reagiert.
Ihre Naivität wird dann zusätzlich zum Problem, da Lau sie leicht manipulieren kann und quasi ohne ihr Wissen als Geisel nimmt.
Muss das Ganze dann also mit etwas Ballerei geklärt werden.
Lawrence Cheng als Lead ist schon eine Herausforderung. Aber mit Alk geht vieles. Recht innovativ ist aber, dass er gelegentlich aus dem Off spricht (Diese Schlampe ist meine Cousine, die sich bei mir eingenistet hat).
Der Film ist recht klar eine Komödie. Gerade im Mittelteil herrscht nur Beziehungschaos, wobei Nina die treibende Kraft ist. Hier ist sie aber mal als totaler Nerd unterwegs, mit dicker Brille und Rollkragenpullover, wo sich also ihre 'Konturen' höchstens in 1-2 Szenen andeuten lassen. (ach ne, sie war auch mal im Bikini unterwegs, aber da sah ich auch nicht viel mehr - nein, am guten Alk lag es sicher nicht).
Am Ende wird zwar noch etwas geschossen, aber ein Actionfilm ist es dennoch nicht.
Ach, es ging schon, aber letztlich auch nur einer dieser Fälle von Schnittbereich.
5.5/10 (mit Alk)
-
- Posts: 95
- Joined: Mon Jul 15, 2024 4:41 am
Re: Drei Reiche für Zhang
Mal eine weitere interessante Black Metal Band aus Polen, die ich bislang noch nicht erwähnte.
Rivers like Veins
Muss gestehen, dass mir nicht jedes Lied zusagt, aber die Mehrzahl, daher ordentlich.
Rivers like Veins
Muss gestehen, dass mir nicht jedes Lied zusagt, aber die Mehrzahl, daher ordentlich.
-
- Posts: 95
- Joined: Mon Jul 15, 2024 4:41 am
Re: Drei Reiche für Zhang
Inside Track (1994)
Der Film handelt von Pferderennen bzw. von der Thematik mit manipulierten Rennen.
So ist der Stall von Deric Wan und dessen gerade debütierendem Jockey-Sohn (Huang Kun-Hsuen) etwas in Bedrängnis. Einerseits ist man hoch verschuldet und hat so hohe Rückstände, dass der Vater von Deric den Stall quasi schon halb an einen Mitkonkurrenten (James Pax) verkauft hat, der aber auch der Drahtzieher bei Wettmanipulationen ist.
Dass man nun die Schulden bei der Kreditmafia hat, ist ebenso wenig vorteilhaft, wie der Umstand, dass Pax die Pferde aus dem eigenen Stall an den Eiern hat und auch genau vorgeben kann, wie ein Rennen laufen soll.
Als Huang sich aber bei seinem Debüt versehentlich nicht an die Absprachen hält, raucht es ein wenig.
Allerdings hat Pax nun das Problem, dass er seinen britischen Jockey lieber mal ersetzen möchte und dieser vor seinem Abflug noch schnell mal ICAC ein Fax schickt. Nun ist also ICAC (Carrie Ng) auf Pax aufmerksam geworden und zur Unterstützung lässt man noch einen Experten aus dem Ausland einfliegen (Bill Tung).
Derweil hat Deric aber einen Konflikt mit Huang, da dieser keine Zukunft in dessen Stall sieht und sich daher lieber mal von Pax kaufen lies.
Als jedoch vor dem nächsten Rennen sein altes Lieblingspferd etwas leiden soll, um es wettbewerbsunfähig zu machen, kommt Huang doch etwas ins Grübeln.
Thematisch ist der Film schon recht interessant. So viele Streifen über Pferderennen gibt es ja nun nicht. Die Hintergründe von solchen Veranstaltungen zu sehen, hatte schon was (so fern von der Realität dürfte das nicht sein).
Allerdings ist die Ausarbeitung ein wenig schlampig. Liegt aber wohl auch daran, dass man zu viel reingepackt hat (Film läuft auch nur um die 85 Minuten). Wirklich erkennbare Ermittlungen von ICAC gibt es nicht. Carrie Ng ist auch nur sehr gelegentlich mal zu sehen. Die Rolle von Bill Tung ist ähnlich veranlagt. Kommt aus dem Nichts und verschwindet später wieder und zwar ohne Bye. Eine seiner letzten Rollen und so sah es auch aus (bei First Strike war es ja noch mal deutlich weniger von ihm).
Letztlich war das Ergebnis aber trotz einiger eher mäßig konstruierter Handlungspassagen schon ganz ordentlich. Und inhaltlich eben mal was Anderes. Der Film ist aber keine Komödie (wie man teils lesen kann), sondern ein Drama. Auch wenn es hier und da mal lustige Szenen gibt (ICAC Chef Manfred Wong auf dem Klo und die hereinstürmende Carrie).
6/10
Der Film handelt von Pferderennen bzw. von der Thematik mit manipulierten Rennen.
So ist der Stall von Deric Wan und dessen gerade debütierendem Jockey-Sohn (Huang Kun-Hsuen) etwas in Bedrängnis. Einerseits ist man hoch verschuldet und hat so hohe Rückstände, dass der Vater von Deric den Stall quasi schon halb an einen Mitkonkurrenten (James Pax) verkauft hat, der aber auch der Drahtzieher bei Wettmanipulationen ist.
Dass man nun die Schulden bei der Kreditmafia hat, ist ebenso wenig vorteilhaft, wie der Umstand, dass Pax die Pferde aus dem eigenen Stall an den Eiern hat und auch genau vorgeben kann, wie ein Rennen laufen soll.
Als Huang sich aber bei seinem Debüt versehentlich nicht an die Absprachen hält, raucht es ein wenig.
Allerdings hat Pax nun das Problem, dass er seinen britischen Jockey lieber mal ersetzen möchte und dieser vor seinem Abflug noch schnell mal ICAC ein Fax schickt. Nun ist also ICAC (Carrie Ng) auf Pax aufmerksam geworden und zur Unterstützung lässt man noch einen Experten aus dem Ausland einfliegen (Bill Tung).
Derweil hat Deric aber einen Konflikt mit Huang, da dieser keine Zukunft in dessen Stall sieht und sich daher lieber mal von Pax kaufen lies.
Als jedoch vor dem nächsten Rennen sein altes Lieblingspferd etwas leiden soll, um es wettbewerbsunfähig zu machen, kommt Huang doch etwas ins Grübeln.
Thematisch ist der Film schon recht interessant. So viele Streifen über Pferderennen gibt es ja nun nicht. Die Hintergründe von solchen Veranstaltungen zu sehen, hatte schon was (so fern von der Realität dürfte das nicht sein).
Allerdings ist die Ausarbeitung ein wenig schlampig. Liegt aber wohl auch daran, dass man zu viel reingepackt hat (Film läuft auch nur um die 85 Minuten). Wirklich erkennbare Ermittlungen von ICAC gibt es nicht. Carrie Ng ist auch nur sehr gelegentlich mal zu sehen. Die Rolle von Bill Tung ist ähnlich veranlagt. Kommt aus dem Nichts und verschwindet später wieder und zwar ohne Bye. Eine seiner letzten Rollen und so sah es auch aus (bei First Strike war es ja noch mal deutlich weniger von ihm).
Letztlich war das Ergebnis aber trotz einiger eher mäßig konstruierter Handlungspassagen schon ganz ordentlich. Und inhaltlich eben mal was Anderes. Der Film ist aber keine Komödie (wie man teils lesen kann), sondern ein Drama. Auch wenn es hier und da mal lustige Szenen gibt (ICAC Chef Manfred Wong auf dem Klo und die hereinstürmende Carrie).
6/10
-
- Posts: 95
- Joined: Mon Jul 15, 2024 4:41 am
Re: Drei Reiche für Zhang
Deep in Night (1995)
Ein junger Typ (Terence Cao) heuert in einem Restaurant an. Zunächst wirkt er schwer gefährlich, aber bei näherer Betrachtung ist er überaus ängstlich. Das zeigt sich, als er den Traum vom Tod eines anderen Angestellten hat, welcher dann tatsächlich von ihm selbst tot aufgefunden wird. Dem Ermittler (Lam Lap San) kommt Cao aufgrund der Umstände aber sofort höchst verdächtig vor.
Die Ängste von Cao werden zusätzlich noch etwas angefeuert, als in seinem Zimmer plötzlich ein Geist steht (Loletta Lee).
Irgendwann erfährt er dann aber, dass Loletta früher in dem Restaurant gearbeitet hatte und unter mysteriösen Umständen ermordet worden war, wobei sie ihren Ex in Verdacht hat. Den möchte sie deshalb mal finden und befragen. Ansonsten kann sie nicht reinkarnieren. Also klappert Cao für sie einige Personen ab, wobei aber zunächst nur der Leichenberg anwächst und weniger neue Erkenntnisse entstehen. Am Ende stellt sich (natürlich) raus, dass es damals doch nicht ganz so ablief wie zuvor in Fragmenten gezeigt.
Das scheint eine HK-Singapur Co-Produktion zu sein. Deep in Night. Mit Lolettalein. Da konnte man doch zunächst hoffen, dass es sich um die HK Version von Deep Throat handeln könnte. Dem war aber offensichtlich nicht so.
Es ist im Grunde eine Mischung aus Geister- und Kriminalfilm, wobei der Trick mit der sich langsam auflösenden Geschichte nicht neu ist. Taugte aber dennoch ganz gut. Störender fand ich dann schon eher diese melodramatischen Momente. Als Cao sich vom Erscheinen von Loletta erholt hatte und mir ihr fröhlich durch die Straßen schlendert. Und vor allem am Ende.
Und Effekte gibt es nun auch keine, zumindest nicht was das Geisterthema angeht. Loletta stellt sich halt einfach hin und spricht 'Ich bin ein Geist.' Das hätte man vielleicht etwas überzeugender rüberbringen können.
Im Grunde ist das halt auch so ein Fall für eine Sichtung. Ganz Ok, aber wenn man die Auflösung dann kennt, ist der Wiederanschauungswert nicht mehr sonderlich hoch.
5.5/10
Ein junger Typ (Terence Cao) heuert in einem Restaurant an. Zunächst wirkt er schwer gefährlich, aber bei näherer Betrachtung ist er überaus ängstlich. Das zeigt sich, als er den Traum vom Tod eines anderen Angestellten hat, welcher dann tatsächlich von ihm selbst tot aufgefunden wird. Dem Ermittler (Lam Lap San) kommt Cao aufgrund der Umstände aber sofort höchst verdächtig vor.
Die Ängste von Cao werden zusätzlich noch etwas angefeuert, als in seinem Zimmer plötzlich ein Geist steht (Loletta Lee).
Irgendwann erfährt er dann aber, dass Loletta früher in dem Restaurant gearbeitet hatte und unter mysteriösen Umständen ermordet worden war, wobei sie ihren Ex in Verdacht hat. Den möchte sie deshalb mal finden und befragen. Ansonsten kann sie nicht reinkarnieren. Also klappert Cao für sie einige Personen ab, wobei aber zunächst nur der Leichenberg anwächst und weniger neue Erkenntnisse entstehen. Am Ende stellt sich (natürlich) raus, dass es damals doch nicht ganz so ablief wie zuvor in Fragmenten gezeigt.
Das scheint eine HK-Singapur Co-Produktion zu sein. Deep in Night. Mit Lolettalein. Da konnte man doch zunächst hoffen, dass es sich um die HK Version von Deep Throat handeln könnte. Dem war aber offensichtlich nicht so.

Es ist im Grunde eine Mischung aus Geister- und Kriminalfilm, wobei der Trick mit der sich langsam auflösenden Geschichte nicht neu ist. Taugte aber dennoch ganz gut. Störender fand ich dann schon eher diese melodramatischen Momente. Als Cao sich vom Erscheinen von Loletta erholt hatte und mir ihr fröhlich durch die Straßen schlendert. Und vor allem am Ende.
Und Effekte gibt es nun auch keine, zumindest nicht was das Geisterthema angeht. Loletta stellt sich halt einfach hin und spricht 'Ich bin ein Geist.' Das hätte man vielleicht etwas überzeugender rüberbringen können.
Im Grunde ist das halt auch so ein Fall für eine Sichtung. Ganz Ok, aber wenn man die Auflösung dann kennt, ist der Wiederanschauungswert nicht mehr sonderlich hoch.
5.5/10
-
- Posts: 95
- Joined: Mon Jul 15, 2024 4:41 am
Re: Drei Reiche für Zhang
Final Judgement (1993)
Simon Yam lebt mit Frau (Cecilia Yip) und Kind und arbeitet in einem Eiskremladen. Leider gibt es aber in der Gegend einen Triebtäter. Und ausgerechnet vor dem Eisladen wird dann auch eine Leiche entsorgt.
Erstmal kein Problem. Bis die Cops von einer Eisvorliebe des Opfers erfahren, kombiniert mit ein paar forensischen Spuren.
Und schon ist Simon der Hauptverdächtige, der dann im Verhör auch mal ordentlich ran genommen wird.
Die Verhandlung läuft auch weniger gut und endet mit der Todesstrafe.
Nun liegt es also an Cecilia in Revision zu gehen und dafür will sie sich an Anwalt Paul Chun Pui ran schmeißen.
Der würde ihr zwar irgendwann helfen, aber der Fall hängt dennoch an ein paar seidenen Fäden...
Zunächst muss man sagen, dass das Cat. 3 Rating überbewertet ist. Es beruht nur auf einmal Polizeigewalt im Verhör und ein Zusammengeschlage im Duschraum des Gefängnisses. Genau genommen gibt es auf der VCD wohl sogar 2 klare Cuts: Beide Male als ein Shirt zerrissen wird und nur noch der BH vorhanden ist. Der dürfte wohl noch gefolgt sein, aber halt nicht mehr für den Zuschauer.
Der Film ist eigentlich in erster Linie ein Drama. Um einen unschuldig Verurteilten. Aber ist er wirklich unschuldig?
Eigentlich ist der Film nix Besonderes. Bis zum letzten Akt. Denn da weiß man nun wirklich nicht mehr, ob Simon tatsächlich unschuldig ist, wie man lange vermutet hat. Das ist schon ein ziemlich interessantes offenes Ende, was man da präsentiert bekommt.
Trotzdem kein Film, den man unbedingt mal gesehen haben muss, aber taugt schon ganz gut. Als Drama.
6.5/10
Ach ja, schlecht ist natürlich, dass man den Film nicht rund bekommen hat. Sprich, man kämpft sich mit nicht-untertitelten Texttafeln zum Ende.
Ok. 6/10
Wenngleich so ein Schwachsinn mehr Abzüge verdient hätte. Ich hatte bei meiner Uni Abschlussarbeit ähnliches vollbracht und wurde exekutiert.
Nun gut, aber dafür bin ich ja jetzt hier in diesem Sahneforum gelandet. Also kein Grund zur Klage.
Aber zur Sicherheit gebe ich mir jetzt doch noch schnell mal 3 Stunden an beruhigendem Black Metal.
Simon Yam lebt mit Frau (Cecilia Yip) und Kind und arbeitet in einem Eiskremladen. Leider gibt es aber in der Gegend einen Triebtäter. Und ausgerechnet vor dem Eisladen wird dann auch eine Leiche entsorgt.
Erstmal kein Problem. Bis die Cops von einer Eisvorliebe des Opfers erfahren, kombiniert mit ein paar forensischen Spuren.
Und schon ist Simon der Hauptverdächtige, der dann im Verhör auch mal ordentlich ran genommen wird.
Die Verhandlung läuft auch weniger gut und endet mit der Todesstrafe.
Nun liegt es also an Cecilia in Revision zu gehen und dafür will sie sich an Anwalt Paul Chun Pui ran schmeißen.
Der würde ihr zwar irgendwann helfen, aber der Fall hängt dennoch an ein paar seidenen Fäden...
Zunächst muss man sagen, dass das Cat. 3 Rating überbewertet ist. Es beruht nur auf einmal Polizeigewalt im Verhör und ein Zusammengeschlage im Duschraum des Gefängnisses. Genau genommen gibt es auf der VCD wohl sogar 2 klare Cuts: Beide Male als ein Shirt zerrissen wird und nur noch der BH vorhanden ist. Der dürfte wohl noch gefolgt sein, aber halt nicht mehr für den Zuschauer.
Der Film ist eigentlich in erster Linie ein Drama. Um einen unschuldig Verurteilten. Aber ist er wirklich unschuldig?
Eigentlich ist der Film nix Besonderes. Bis zum letzten Akt. Denn da weiß man nun wirklich nicht mehr, ob Simon tatsächlich unschuldig ist, wie man lange vermutet hat. Das ist schon ein ziemlich interessantes offenes Ende, was man da präsentiert bekommt.
Trotzdem kein Film, den man unbedingt mal gesehen haben muss, aber taugt schon ganz gut. Als Drama.
6.5/10
Ach ja, schlecht ist natürlich, dass man den Film nicht rund bekommen hat. Sprich, man kämpft sich mit nicht-untertitelten Texttafeln zum Ende.
Ok. 6/10
Wenngleich so ein Schwachsinn mehr Abzüge verdient hätte. Ich hatte bei meiner Uni Abschlussarbeit ähnliches vollbracht und wurde exekutiert.
Nun gut, aber dafür bin ich ja jetzt hier in diesem Sahneforum gelandet. Also kein Grund zur Klage.

Aber zur Sicherheit gebe ich mir jetzt doch noch schnell mal 3 Stunden an beruhigendem Black Metal.

Re: Drei Reiche für Zhang
Wie viel sind es denn?Zhang Liao wrote: ↑Mon Jan 27, 2025 8:05 am Sprich, man kämpft sich mit nicht-untertitelten Texttafeln zum Ende.
Sonst abfotografieren und Google Lens übersetzen lassen.
-
- Posts: 95
- Joined: Mon Jul 15, 2024 4:41 am
Re: Drei Reiche für Zhang
Das mit den Tafeln kommt 2 Mal vor und hat jeweils um die 4 Seiten oder so. Einmal nach dem Prozess und dann noch mal zu den Endcredits.
Übersetzung braucht man da wohl nicht unbedingt. Aber es wirkt halt schwer nach 'Herr Produzent...wir haben kein Geld mehr.' - 'Was? Stoppt sofort die Bänder.'
Also quasi das Rundmachen mit Vorschlaghammer.
Ach ja, der Film soll möglicherweise auf einem wahren Fall aus den 70ern beruhen. Könnte sein. Denn die Shaws hatten in ihrer Criminals Reihe laut meiner dunklen Erinnerung ebenfalls das Thema 'Entsorgte Leiche im Karton auf offener Straße'. Vielleicht war das der gleiche Fall.
Ach ja Teil 2: Die beiden besagten Szenen, welchen zum Cat. 3 Rating führten, sind schon für sich selbst genommen recht drastisch. Aber in Summe passiert sonst halt recht wenig. Aber gut, das Siegel wurde auch schon für deutlich weniger verteilt, von daher...
Übersetzung braucht man da wohl nicht unbedingt. Aber es wirkt halt schwer nach 'Herr Produzent...wir haben kein Geld mehr.' - 'Was? Stoppt sofort die Bänder.'

Also quasi das Rundmachen mit Vorschlaghammer.

Ach ja, der Film soll möglicherweise auf einem wahren Fall aus den 70ern beruhen. Könnte sein. Denn die Shaws hatten in ihrer Criminals Reihe laut meiner dunklen Erinnerung ebenfalls das Thema 'Entsorgte Leiche im Karton auf offener Straße'. Vielleicht war das der gleiche Fall.
Ach ja Teil 2: Die beiden besagten Szenen, welchen zum Cat. 3 Rating führten, sind schon für sich selbst genommen recht drastisch. Aber in Summe passiert sonst halt recht wenig. Aber gut, das Siegel wurde auch schon für deutlich weniger verteilt, von daher...