Italien, Frankreich 1989. Klaus Kinski spielt die Hauptrolle, führte Regie (seine einzige Regiearbeit) und schrieb das Drehbuch. Die Vision hatte er schon, als er Nosferatu in Venedig drehte. Ich sah den Film zum erstem Mal und ich sah mir den (als VHS Kopie) Director’s Cut an (die Kinofassung entspricht einer durch die Produzenten veränderten Fassung und ist nicht Kinskis Wunschfassung). Der Film hat praktisch keinen Plot. Es ist eine Biographie von Paganini, wobei die Inhalte auch gut zu Kinskis echtem Leben passen (quasi sein feuchter Traum). Ausstattung, Kostüme und Settings sind top. Kinski spielt das toll. Aus seiner Familie sind auch sein Sohn Nikolai und seine damalige (massiv jüngere) Ehefrau Debora zu sehen. Der DC liegt leider nur in Vollbild und nicht restauriert vor. In 1-2 (Sex)Szenen war die Fassung zu dunkel, sonst hat die dunkle Bildqualität eigentlich gut zur düsteren Stimmung des Filmes gepasst. Der Film ist nicht uninteressant und stimmungsvoll. Was die Unmengen an exklusiven Extras der US-Blu-Ray (Region-All-Disc) angehen, freue ich mich vor allem auf das Interview mit Debora und dem 50minütigen Behind-the-Scenes" Spezial. 6.8/10
LBLegendary “devil violinist” Niccolo Paganini sets all of 19th century Europe into frenzy.