
Bruce Willis Paycheck Movies
Re: Bruce Willis Paycheck Movies
Mochte den 

Re: Bruce Willis Paycheck Movies
Wilson altert och nicht
- Julio Sacchi
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Re: Bruce Willis Paycheck Movies
Erster Teil einer die Filmografie von Bruce Willis abschließenden Trilogie - als Coda kommt nur noch ein Film namens ASSASSIN - mit Brucie als titelgebendem Cop James Knight. Es fühlt sich allerdings eher so an, als würde Willis nochmal seine Rolle aus THE SIXTH SENSE aufwärmen. Detective Knight tritt nämlich nicht nur kaum in Erscheinung, sondern interagiert auch so gut wie gar nicht mit anderen Figuren und hat für den Fortgang der Story kaum Bewandnis. Weil Knight so wenige Dialogzeilen bekommt und diese auch recht wirr ins Leere spricht, könnte man annehmen, dass sein Partner ihn nicht sehen kann und eigentlich nur Selbstgespräche führt. Tatsächlich beantwortet dieser sich viele Fragen selbst oder reagiert nicht auf das, was Knight sagt. Ein kurioses Filmerlebnis.
Die Story dreht sich eigentlich um eine Twentysomething-Räuberbande, die mit dem Privatjet von Raubzug zu Raubzug düst. Ihre Nemesis ist der von Michael Eklung wunderbar fies gespielte Schmierlappen Winna, den wiederum irgendwas mit Detective Knight verbindet, was aber die Räuberbande nicht kümmert. Regie führt mal wieder Edward John Drake, der Film sieht ordentlich aus und die Musik ist gut. Zum Ende gibt es sogar ein gut gemachtes Finish in Winnas Haus und Brucie darf mit dem scharfzüngigen Diss "Trick or treat, motherfucker" trotz allem noch mal den Coolometer zum Glühen bringen.
Es ist halt nur so, dass die vermeintliche Hauptfigur eher stört als hilft und dass alles, was ohne Hauptfigur passiert, nun auch nicht so superinteressant ist. Und auf Stock Footage Establisher mit Hochhäusern "New York" und "Los Angeles" zu schreiben, um dann doch wieder nur durch Lagerhallen zu rennen, ist auch nicht das Gelbe vom Ei.
Re: Bruce Willis Paycheck Movies
Lochlyn Munro auf dem Cover
Wie er den Typen erwürgt

Wie er den Typen erwürgt

- Julio Sacchi
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Re: Bruce Willis Paycheck Movies
Schon der Titel sorgt für Stirnrunzeln - "Tut mir leid, Tod ist leider gerade aus" oder was soll das heißen? Die Stirn fällt in noch tiefere Furchen, als kreuzübler Country-Schweinerock einem die Klöten auf links zu ziehen versucht und beim ersten (und letzten) Kopfschuss Computereffekte aus dem ZX Spectrum zum Einsatz kommen. Willkommen zurück im Paycheck-Land.
Worum geht's? Irgendwo in Amerikas Hinterwald erschießt eine korrupte Polizistin den schmierigen Drogendealer, mit dem sie selber Deals macht, wenn sie nicht gerade mit ihm schnackselt. Das Schnackseln ist nun aber dank des Headshots aus dem ZX Spectrum vorbei und dann hat auch noch eine nichtsahnende Wandersfrau (Jaime King) das alles beobachtet. Die Polizistin versucht nun mit ihren genauso korrupten Kollegen aus dem Hinterwald, die allesamt wie runtergekommene Asis aussehen und nicht wie Cops, die unliebsame Zeugin zu beseitigen. Dabei kommt ihnen ein planlos wirkender Ex-Polizist in die Quere, der hier im Hinterwald doch nur über den Tod seiner Frau hinwegkommen wollte: Willis.
Die korrupte Polizistin wird gespielt von Lauren Burmingham alias Lala Kent, die man aus der Reality Show "The Vanderpump Rules" nicht kennt. Zum Zeitpunkt der Dreharbeiten von OUT OF DEATH war die gute Lala noch mit dem für einschlägige DTV-Filme bekannten Produzenten Randall Emmett liiert. Emmett ist Teil des Duos Emmett/Furla und zeichnet für so gut wie jeden Paycheck-Movie von Bruce Willis verantwortlich. Emmett sieht aus wie ein runtergekommener Asi und hat sich, so berichten es notorische Gossip-Postillen, auch Frau Kent gegenüber benommen wie ein runtergekommener Asi und daher sind die zwei nun nicht mehr zusammen. Frau Kent informiert uns, dass Randall im Bett nicht allzu viel Randale gemacht hat und bewirbt nun in dieser Hinsicht zuverlässigere Vibratoren auf ihrem Instagram-Profil.
Zurück zum Film: Frau Kent segnet schon bald das Zeitliche, was mich sehr enttäuscht hat, weil ich die korrupte Polizistin ehrlich gesagt recht sexy fand. Nun geht es nur noch hin und her im Wald, es wird viel geschimpft und noch mehr telefoniert und eigentlich passiert recht wenig. Brucie wirkt hier mitunter sehr bei sich, was ich allerdings nicht positiv verstanden wissen will, er ist bei sich und nicht im Film, manchmal spielt er komplett an den anderen vorbei oder reagiert mit Verzögerung und lacht an den falschen Stellen. Seine Rolle hat immerhin 25 Seiten an Dialog und diese wurden komplett innerhalb eines Tages gedreht.
Bei OUT OF DEATH ist nicht nur der Tod leider gerade aus, sondern auch Spiel, Spaß und Spannung. Das Color Grading ist abartig - maximal entsättigt, alles grüngrau und hässlich - und die Kamera unmotiviert am Wackeln. Das Finale ist schwach und die Filmmusik einfach nur zum Kotzen. Das Land der Bruce-Willis-Paycheck-Movie, es ist ein steiniges.
Re: Bruce Willis Paycheck Movies
Da schreckte mich schon der Trailer
Re: Bruce Willis Paycheck Movies
Julios review geiler, als der Film
(Nehm ich mal an - ich tu mir sowas nicht an)
"...die man aus (...) NICHT kennt"

(Nehm ich mal an - ich tu mir sowas nicht an)
"...die man aus (...) NICHT kennt"

The awkward moment when you get in the van and the old man has no candy.
Detective Knight: Redemption
Wer braucht schon Extraction, wenn es gibt Detective Knight Redemption
Bruce Willis im zweiten Teil seiner Trilogie um den titelgebenden Detective.
Bruce sitzt im Knast, mit ihm auch die zwei Köpfe der Bande aus dem ersten Teil (Man muss den Vorgänger schon gesehen haben um hier durchzusteigen). Während man im Knast um Zigaretten pokert überfällt eine Bande von maskierten Weihnachtsmännern Banken und tötet alle Geiseln. Die örtliche (laut Stock Footage soll das New York sein bei den gedrehten Szenen sieht das aus wie Benningen) Polente holt sich Brucie zur Hilfe und die Gangster die zwei Dummköppe aus dem Knast.....
Den find ich recht ansprechend. Mit ein paar netten Ideen. Das ganze hat zudem sehr düstere Joker-Vibes. Die Szenen mit Willis, wenn er aus dem Knast geholt wird, passen überhaupt nicht zum restlichen Film oder zu irgendwas anderem. Am Ende darf er im Dunkeln (ob er da überhaupt am Set war) mit einer neuartigen Pumpgun (die aus John Wick 1) um sich ballern.
Munro ist hier mit seinem Rollstuhl die Billigversion von Dr. Xavier. Die ganze Chose um Willis und seine Vergangenheit wird aber auch nicht weiter ausgeführt.
5,5/10 Polizeimarken

Bruce Willis im zweiten Teil seiner Trilogie um den titelgebenden Detective.
Bruce sitzt im Knast, mit ihm auch die zwei Köpfe der Bande aus dem ersten Teil (Man muss den Vorgänger schon gesehen haben um hier durchzusteigen). Während man im Knast um Zigaretten pokert überfällt eine Bande von maskierten Weihnachtsmännern Banken und tötet alle Geiseln. Die örtliche (laut Stock Footage soll das New York sein bei den gedrehten Szenen sieht das aus wie Benningen) Polente holt sich Brucie zur Hilfe und die Gangster die zwei Dummköppe aus dem Knast.....
Den find ich recht ansprechend. Mit ein paar netten Ideen. Das ganze hat zudem sehr düstere Joker-Vibes. Die Szenen mit Willis, wenn er aus dem Knast geholt wird, passen überhaupt nicht zum restlichen Film oder zu irgendwas anderem. Am Ende darf er im Dunkeln (ob er da überhaupt am Set war) mit einer neuartigen Pumpgun (die aus John Wick 1) um sich ballern.
Munro ist hier mit seinem Rollstuhl die Billigversion von Dr. Xavier. Die ganze Chose um Willis und seine Vergangenheit wird aber auch nicht weiter ausgeführt.
5,5/10 Polizeimarken
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Re: Bruce Willis Paycheck Movies
Detective Knight die Dritte. Das Ende eines Epos.
Edwark Drake will sich hier ein Denkmal setzen und macht hier eine Mischung aus "Bringing out the Dead" und "I Love a Man in Uniform". Der Typ ist einfach ambitioniert und das sollte man ihm hoch anrechnen. Hier wird zu Beginn mit Splitscreens gearbeitet und der Banküberfall hat für so ein B-Movie ganz schön Druck. Zudem gibts eine schöne POV-Sequenz.
Dann kommt aber der Vorspann und man wähnt sich beim knarzigen Johnny Messner (der hier dann sogar Executive Producer ist). Stock Footage von L.A. und irgendwelche Polizeieinsätze werden gezeigt. Dazu wurde per PC den Leuten in dem Bildmaterial Balken über die Augen gelegt. Abgerundet wird das seltsame Bild von schwärzen Kästen in die die Namen der Darsteller und Macher des Films geschrieben wurde.
Leider setzt sich das Gezeigte in dem Niveau fort und hat irgendwie nichts mit einem richtigen Film oder Handlungsablauf zu tun. Dem Krankenwagenfahrer, der zur anfänglichen Ballerei gerufen wird, wird ganz schön übel mitgespielt. In einer Bar voller Cops wird er von ihnen ohne Grund beschimpft und dann noch vermöbelt. Hier passen die Szenen 0,0 zusammen, da sich wohl auch Willis (ein Typ der von hinten aussieht wie The Rock doubelt dabei Willis) und Munro in der Bar befinden aber nicht bei dem Gemenge gegen den Notarztfahrer einschreiten.
Der Typ wird dann ohne Grund entlassen, hört einem merkwürdigen Podcaster zu, der widerrum gegen die Gesellschaft wettert, die Polizei feiert aber auch niedermacht. Unser Typ wird verrückt klaut eine Polizeiuniform (die aussieht wie aus einem schlechten Faschingsfundus) und gibt sich dann als Cop aus. Lustigerweise haben dann alle im Polizeirevier solche Uniformen an obwohl zu Beginn die altbekannten L.A.P.D.-Uniformen getragen wurden.
Da das alles noch nicht genug ist spielt Timothy V. Murphy seinen Vater. Er führt ein Kinderheim mit Backpfeifen, ist aber auch irgendein Drogenbaron.
Zum Schluss tauchen dann auch wieder Munro und Willis auf, liefern sich ne Knallerei (Mündungsfeuer und abgesprengtes Mauerwerk kommen dabei aus dem PC) und ne Verfolgungsjagd mit Bankräubern. Die ist ziemlich gut gemacht für so einen Film. Dazu gibts einen echten Helikopter und ein animierter Willis hoppst auf einen Krankenwagen. Dabei sieht er aus wie der Grashüpfer aus Biene Maja.
4/10 Geldscheinen für dieses Stückwerk.
Zum Schluss darf dann auch Willis seinen Die Hard-Spruch abgeändert ausnuscheln.
Edwark Drake will sich hier ein Denkmal setzen und macht hier eine Mischung aus "Bringing out the Dead" und "I Love a Man in Uniform". Der Typ ist einfach ambitioniert und das sollte man ihm hoch anrechnen. Hier wird zu Beginn mit Splitscreens gearbeitet und der Banküberfall hat für so ein B-Movie ganz schön Druck. Zudem gibts eine schöne POV-Sequenz.
Dann kommt aber der Vorspann und man wähnt sich beim knarzigen Johnny Messner (der hier dann sogar Executive Producer ist). Stock Footage von L.A. und irgendwelche Polizeieinsätze werden gezeigt. Dazu wurde per PC den Leuten in dem Bildmaterial Balken über die Augen gelegt. Abgerundet wird das seltsame Bild von schwärzen Kästen in die die Namen der Darsteller und Macher des Films geschrieben wurde.
Leider setzt sich das Gezeigte in dem Niveau fort und hat irgendwie nichts mit einem richtigen Film oder Handlungsablauf zu tun. Dem Krankenwagenfahrer, der zur anfänglichen Ballerei gerufen wird, wird ganz schön übel mitgespielt. In einer Bar voller Cops wird er von ihnen ohne Grund beschimpft und dann noch vermöbelt. Hier passen die Szenen 0,0 zusammen, da sich wohl auch Willis (ein Typ der von hinten aussieht wie The Rock doubelt dabei Willis) und Munro in der Bar befinden aber nicht bei dem Gemenge gegen den Notarztfahrer einschreiten.
Der Typ wird dann ohne Grund entlassen, hört einem merkwürdigen Podcaster zu, der widerrum gegen die Gesellschaft wettert, die Polizei feiert aber auch niedermacht. Unser Typ wird verrückt klaut eine Polizeiuniform (die aussieht wie aus einem schlechten Faschingsfundus) und gibt sich dann als Cop aus. Lustigerweise haben dann alle im Polizeirevier solche Uniformen an obwohl zu Beginn die altbekannten L.A.P.D.-Uniformen getragen wurden.
Da das alles noch nicht genug ist spielt Timothy V. Murphy seinen Vater. Er führt ein Kinderheim mit Backpfeifen, ist aber auch irgendein Drogenbaron.
Zum Schluss tauchen dann auch wieder Munro und Willis auf, liefern sich ne Knallerei (Mündungsfeuer und abgesprengtes Mauerwerk kommen dabei aus dem PC) und ne Verfolgungsjagd mit Bankräubern. Die ist ziemlich gut gemacht für so einen Film. Dazu gibts einen echten Helikopter und ein animierter Willis hoppst auf einen Krankenwagen. Dabei sieht er aus wie der Grashüpfer aus Biene Maja.
4/10 Geldscheinen für dieses Stückwerk.
Zum Schluss darf dann auch Willis seinen Die Hard-Spruch abgeändert ausnuscheln.
Re: Bruce Willis Paycheck Movies
Assassin
Bruce ist hier Leiter eines Programms das Menschen in andere Körper transferieren kann. Eine Ex-Soldatin kommt auf der Suche nach dem Grund für den komatösen Zustand ihres Partners hierbei Willis und seiner Assistentin auf die Schliche. Sie dachte ihr Mann sei Drohnenpilot gewesen. Aber die Drohnen sahen halt anders aus. Bruce rekrutiert die Frau und fortan ist sie als Killerin in jeweils anderen Körpern unterwegs. Zudem soll sie im Körper einer Künsterlin Eisenbirne Dominic Purcell um den Finger wickeln......
Der letzte gedrehte Film mit Bruce! Und was soll ich sagen: Mir hat gut gefallen.
Endlich mal ein Film der weg ist von Emmet Furla und bei einer Produktionsschmiede die Autor und Regisseur Jesse Atlas Platz zum Atmen lässt.
Der hat Ideen, darf dieser innerhalb des schmalen Budgets umsetzen.
Das ist auch eine Rolle für den lädierten Bruce. Nicht zu viel Screentime als Mann im Hintergrund.
DAs Ende gefällt. Abzüge gibts für den nicht weiter verfolgten Ansatz, dass sich die Künsterin an Purcell ranwanzen sollte.
6/10 Badewannen
Bruce ist hier Leiter eines Programms das Menschen in andere Körper transferieren kann. Eine Ex-Soldatin kommt auf der Suche nach dem Grund für den komatösen Zustand ihres Partners hierbei Willis und seiner Assistentin auf die Schliche. Sie dachte ihr Mann sei Drohnenpilot gewesen. Aber die Drohnen sahen halt anders aus. Bruce rekrutiert die Frau und fortan ist sie als Killerin in jeweils anderen Körpern unterwegs. Zudem soll sie im Körper einer Künsterlin Eisenbirne Dominic Purcell um den Finger wickeln......
Der letzte gedrehte Film mit Bruce! Und was soll ich sagen: Mir hat gut gefallen.
Endlich mal ein Film der weg ist von Emmet Furla und bei einer Produktionsschmiede die Autor und Regisseur Jesse Atlas Platz zum Atmen lässt.
Der hat Ideen, darf dieser innerhalb des schmalen Budgets umsetzen.
Das ist auch eine Rolle für den lädierten Bruce. Nicht zu viel Screentime als Mann im Hintergrund
Spoiler
und nach 57 Minuten ist er tot
DAs Ende gefällt. Abzüge gibts für den nicht weiter verfolgten Ansatz, dass sich die Künsterin an Purcell ranwanzen sollte.
6/10 Badewannen
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- Julio Sacchi
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- Joined: Thu Nov 03, 2022 8:37 am
Re: Bruce Willis Paycheck Movies
DA RECHTS DA STEHT DOCH NE SCHWARZE!
UNREALISTISCH!
UNREALISTISCH!
- Sylvio Constabel
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- Joined: Thu Nov 03, 2022 5:42 am
Re: Bruce Willis Paycheck Movies
Na ja, eher nicht, denn die sieht ja gut aus UND MACHT YOGA anstelle Hotdogwettfressen. Gnihihi.
Re: Bruce Willis Paycheck Movies
Paradise City
Stephen Dorff ist ehemaliger Cop aus Chicago und jetzt Bounty Hunter auf Hawaii. Da kommt ein junger Typ an und will den Mord an seinem Vater aufklären.
Zusammen mit einer Horde scharfer Tanzmariechen und einer hübschen Polizistin kommt man dem Unternehmer John Travolta auf die Schliche. Der unterstützt Senatorenkandidat und Oscarschauspieler Branscombe Richmond macht aber auch krumme Geschäfte mit Noel Gugliemi (mit Flusentoupet)......
Man fragt sich aber: Wie passt Willis hier rein? Der ist anders als auf dem Cover gezeigt Zaungast und verschwindet nach den ersten Minuten. Seine Szenen sind auch das größte Problem in dem von Chuck Russell kompetent inszenierten Film. Sie wirken nachträglich gedreht und Willis wird auch beim Stehen und Zuhören aber auch Laufen irre schlecht gedoubelt.
Highlights: einen Statisten will er mit der Waffe erschießen und Dorff sagt kopfschüttelnd "Ne, wir erschießen keine Hotelgäste!" und 1x.
Ansonsten sind die ersten 57 Minuten ganz gut gelungen. Russell peitscht die Story voran, die Sprüche recht flappsig und die Shootouts passabel. Paar Fights gibt es auch zu sehen und Hawaii wirkt so schön inszeniert als ob das ein Werbevideo für die Insel ist.
Leider will dann das Drehbuch zuviel und die Story macht gar keinen Sinn mehr. Dorff verschwindet auch zwischendurch, so dass sich alles nur noch um den jungen Typen und die Polizistin dreht. Da trifft man dann ein verstecktes Dorf mit bewaffneten Ureinwohnern und die olle Anführerin ist mit allen Wassern gewaschen.
Schauspielerisch ist hier alles kompetent. Travolta sticht hier heraus und zeigt als krimineller Unternehmer spielfreude.
Die bei IMDB kolportierten 20mio Dollar Budget sieht man nicht. Ein Angriff auf ein Inselbewohnerdorf ist mit Schmalhansküchenmeister inszeniert mit 5 Pistolenschüssen und einem Geländewagen der aber für 3 herhalten muss. Die eine Fahrszene wird 1x wiederholt und 1x wird sie gespiegelt abgespielt.
Alles in allem 90 unterhaltsame Minuten. Die Outtakes, die Branscombe Richmond mit seiner B-Roll-Firma im Abspann zeigt sind aber ziemlich cringe. Hier wirken alle genervt. Außer Willis, der macht sogar Witze.
6.5/10 Toast Hawaii
P.S. Paradise City von den Gunners wird auch nicht abgespielt.
Stephen Dorff ist ehemaliger Cop aus Chicago und jetzt Bounty Hunter auf Hawaii. Da kommt ein junger Typ an und will den Mord an seinem Vater aufklären.
Zusammen mit einer Horde scharfer Tanzmariechen und einer hübschen Polizistin kommt man dem Unternehmer John Travolta auf die Schliche. Der unterstützt Senatorenkandidat und Oscarschauspieler Branscombe Richmond macht aber auch krumme Geschäfte mit Noel Gugliemi (mit Flusentoupet)......
Man fragt sich aber: Wie passt Willis hier rein? Der ist anders als auf dem Cover gezeigt Zaungast und verschwindet nach den ersten Minuten. Seine Szenen sind auch das größte Problem in dem von Chuck Russell kompetent inszenierten Film. Sie wirken nachträglich gedreht und Willis wird auch beim Stehen und Zuhören aber auch Laufen irre schlecht gedoubelt.
Highlights: einen Statisten will er mit der Waffe erschießen und Dorff sagt kopfschüttelnd "Ne, wir erschießen keine Hotelgäste!" und 1x
Spoiler
sieht es so aus das Willis als er den liegenden Verletzten spielt, eingeschlafen ist und man nutzt das um ihn in seiner Rolle für tot zu erklàren. Sein Brustkorb bewegt sich auch so als ob er grade Powernapping macht
Ansonsten sind die ersten 57 Minuten ganz gut gelungen. Russell peitscht die Story voran, die Sprüche recht flappsig und die Shootouts passabel. Paar Fights gibt es auch zu sehen und Hawaii wirkt so schön inszeniert als ob das ein Werbevideo für die Insel ist.
Leider will dann das Drehbuch zuviel und die Story macht gar keinen Sinn mehr. Dorff verschwindet auch zwischendurch, so dass sich alles nur noch um den jungen Typen und die Polizistin dreht. Da trifft man dann ein verstecktes Dorf mit bewaffneten Ureinwohnern und die olle Anführerin ist mit allen Wassern gewaschen.
Schauspielerisch ist hier alles kompetent. Travolta sticht hier heraus und zeigt als krimineller Unternehmer spielfreude.
Die bei IMDB kolportierten 20mio Dollar Budget sieht man nicht. Ein Angriff auf ein Inselbewohnerdorf ist mit Schmalhansküchenmeister inszeniert mit 5 Pistolenschüssen und einem Geländewagen der aber für 3 herhalten muss. Die eine Fahrszene wird 1x wiederholt und 1x wird sie gespiegelt abgespielt.
Alles in allem 90 unterhaltsame Minuten. Die Outtakes, die Branscombe Richmond mit seiner B-Roll-Firma im Abspann zeigt sind aber ziemlich cringe. Hier wirken alle genervt. Außer Willis, der macht sogar Witze.
6.5/10 Toast Hawaii
P.S. Paradise City von den Gunners wird auch nicht abgespielt.
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Re: Bruce Willis Paycheck Movies
Survive the Night
Sexy Chad Michael Murray muss mit seiner Sippe in ein Kaff (das nie gezeigt wird) zu seinen Eltern ziehen. Er war Arzt in der Großstadt und hat nach einem Behandlungsfehler alles verloren (warum das wirf nie geklàrt).
Sein Paps ist Bruce la Bruce und ein alter harter Knochen. Hat dem Jungen nie gesagt das er ihn liebt.
Eines Nachts steigen die Möchtegern-Gekkobrüder in die Bude von Bruce und seiner Jolanta. Ihr Ziel: Murray soll einen der beiden verarzten der bei einem Überfall angeschossen wurde.....
Beginnt recht passabel mit ein bisschen Familiengequatsche. Der Sohn der alles verloren hat und sein Vater, früher Sheriff, der nix mit seinem Sohn anzufangen weiß.
Auch die Gangster werden stark eingeführt was in einer sehr rabiaten Szene kulmuniert.
Leider wird aus allem nix gemacht. Weder der Vater-Sohn-Konflikt noch die Spannungen zwischen den Brüdern werden weiter thematisiert. Stattdessen gibt es Gelaber und Gelaufe um das Haus.
Ein jeder verhält hier sich dumm und bei Bruce wird die harte Sau nie erkennbar.
Der hat hier noch mehr Elan und sehr viel Screentime. Wird aber komisch in den Film eingeführt. Da steht ein Typ mitm Rücken zum Zuschauer und fummelt an einem Challenger. Man denkt im ersten Moment "aha, da gibt's wohl nen Nachbarn der aussieht wie Vin Diesel!" Aber Pusteblume, es war das schlechte Double von Bruce.
4/10 Häusern in der Walachei
P.S.: Das Poster hat mal wieder nix mitm Film zu tun.
Sexy Chad Michael Murray muss mit seiner Sippe in ein Kaff (das nie gezeigt wird) zu seinen Eltern ziehen. Er war Arzt in der Großstadt und hat nach einem Behandlungsfehler alles verloren (warum das wirf nie geklàrt).
Sein Paps ist Bruce la Bruce und ein alter harter Knochen. Hat dem Jungen nie gesagt das er ihn liebt.
Eines Nachts steigen die Möchtegern-Gekkobrüder in die Bude von Bruce und seiner Jolanta. Ihr Ziel: Murray soll einen der beiden verarzten der bei einem Überfall angeschossen wurde.....
Beginnt recht passabel mit ein bisschen Familiengequatsche. Der Sohn der alles verloren hat und sein Vater, früher Sheriff, der nix mit seinem Sohn anzufangen weiß.
Auch die Gangster werden stark eingeführt was in einer sehr rabiaten Szene kulmuniert.
Leider wird aus allem nix gemacht. Weder der Vater-Sohn-Konflikt noch die Spannungen zwischen den Brüdern werden weiter thematisiert. Stattdessen gibt es Gelaber und Gelaufe um das Haus.
Ein jeder verhält hier sich dumm und bei Bruce wird die harte Sau nie erkennbar.
Der hat hier noch mehr Elan und sehr viel Screentime. Wird aber komisch in den Film eingeführt. Da steht ein Typ mitm Rücken zum Zuschauer und fummelt an einem Challenger. Man denkt im ersten Moment "aha, da gibt's wohl nen Nachbarn der aussieht wie Vin Diesel!" Aber Pusteblume, es war das schlechte Double von Bruce.
4/10 Häusern in der Walachei
P.S.: Das Poster hat mal wieder nix mitm Film zu tun.
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