Horror-Allerlei
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Re: Horror-Allerlei
VAMPS (2012)
VAMPS (Vamps – Dating mit Biss) ist eine "Horrorkomödie" der verschenkten Möglichkeiten. Alicia Silverstone (die hier fabelhaft ausschaut und eine andere Karriere denn als Impfgegnerin verdient hätte) als Goody und Krysten Ritter (MARVEL'S JESSICA JONES) als Stacey sind beste Vampirfreundinnen in New York. Die Vampirinnen haben als Partygirls mit vergangenen (Richard Lewis) oder aktuellen Lovern zu tun, letzterer ist ein Problem, denn Dan Stevens (in seiner ersten Filmrolle nach DOWNTON ABBEY) spielt einen College-Studenten, der außerdem der Sohn des berühmten Vampir-Jägers Dr. Van Helsing (Wallace Shawn) ist! Goody ist zunehmend von ihrem Leben als Vampirin frustriert und Stacy wird schwanger! Warum nicht, daraus lässt sich doch eine irrwitzige Comedy gestalten?
Inszeniert wurde das von Silverstones CLUELESS Regisseurin Amy Heckerling, die trotz einer Reihe von früheren Kassenhits wie FAST TIMES AT RIDGEMONT HIGH, NATIONAL LAMPOON'S EUROPEAN VACATION und LOOK WHO'S TALKING (plus Sequel) nach zwei Flops (LOSER, mit Jason Biggs und I COULD NEVER BE YOUR WOMAN mit Michelle Pfeiffer) und diesem Film nur noch zwei Fernsehfolgen von irgendwas (RED OAKS, 2015) drehte.
Zurück zur schwangeren Vampirin: Stacy muss wieder ein Mensch werden, damit das Kind geboren werden kann. Also beschließt Goody ein Opfer zu bringen, indem sie ihre Vampirerschafferin Ciccerus (Sigourney Weaver!) zur Strecke bringt und ihr eigenes Vampirdasein opfert - für Stacys Baby (der Zusammenhang, warum Goody davon profitiert, bleibt offen). Dafür braucht sie die Hilfe der Van Helsings.
Absurd billig schlechte Effekte, mit Sigourney Weaver und Wallace Shawn
Bei der Darstellerriege, zu der außerdem Marilu Henner (TAXI), Justin Kirk (WEEDS), Ivan Sergei (CHARMED), Kristen Johnston (MOM), Gael García Bernal (!) und Malcolm McDowell (!) zählen, hätten bissigere Dialoge helfen können, in den Bereich einer charmanten Horrorkomödie wie LOVE AT FIRST BITE (1979) zu kommen. Weit entfernt, es plätschert ohne Comedytiming vor sich hin (Weaver, die ich trotz GHOSTBUSTERS nicht mit Comedy in Verbindung bringe) kommt dabei in ihrer kleinen Nebenrolle überraschenderweise mit Silverstone und Shawn am besten weg). Vom Horror ist wegen absurd billig schlechter Effekte sowieso nichts zu entdecken. Das ist schade, aber es war sowieso ein Versehen von mir (EPG flüchtig gelesen), VAMPS zu schauen, denn ich dachte, mich erwartet VAMP mit Grace Jones, darauf hatte ich Lust, weil ich kurz davor BOOMERANG (Jones als Strangé) gesehen hatte. VAMPS hat allerdings (mit Wallace Shawn) eine schöne Schlusssequenz, auch das Finale am Times Square wäre perfekt gewesen, hätte sich der missratene Schnitt vermeiden lassen (Goodys Rückblick in vergangene Epochen und wie sich dabei der berühmte Platz veränderte; vielleicht sind andere Ideen mangels Finanzierung gescheitert?). 2/10
VAMPS (Vamps – Dating mit Biss) ist eine "Horrorkomödie" der verschenkten Möglichkeiten. Alicia Silverstone (die hier fabelhaft ausschaut und eine andere Karriere denn als Impfgegnerin verdient hätte) als Goody und Krysten Ritter (MARVEL'S JESSICA JONES) als Stacey sind beste Vampirfreundinnen in New York. Die Vampirinnen haben als Partygirls mit vergangenen (Richard Lewis) oder aktuellen Lovern zu tun, letzterer ist ein Problem, denn Dan Stevens (in seiner ersten Filmrolle nach DOWNTON ABBEY) spielt einen College-Studenten, der außerdem der Sohn des berühmten Vampir-Jägers Dr. Van Helsing (Wallace Shawn) ist! Goody ist zunehmend von ihrem Leben als Vampirin frustriert und Stacy wird schwanger! Warum nicht, daraus lässt sich doch eine irrwitzige Comedy gestalten?
Inszeniert wurde das von Silverstones CLUELESS Regisseurin Amy Heckerling, die trotz einer Reihe von früheren Kassenhits wie FAST TIMES AT RIDGEMONT HIGH, NATIONAL LAMPOON'S EUROPEAN VACATION und LOOK WHO'S TALKING (plus Sequel) nach zwei Flops (LOSER, mit Jason Biggs und I COULD NEVER BE YOUR WOMAN mit Michelle Pfeiffer) und diesem Film nur noch zwei Fernsehfolgen von irgendwas (RED OAKS, 2015) drehte.
Zurück zur schwangeren Vampirin: Stacy muss wieder ein Mensch werden, damit das Kind geboren werden kann. Also beschließt Goody ein Opfer zu bringen, indem sie ihre Vampirerschafferin Ciccerus (Sigourney Weaver!) zur Strecke bringt und ihr eigenes Vampirdasein opfert - für Stacys Baby (der Zusammenhang, warum Goody davon profitiert, bleibt offen). Dafür braucht sie die Hilfe der Van Helsings.
Absurd billig schlechte Effekte, mit Sigourney Weaver und Wallace Shawn
Bei der Darstellerriege, zu der außerdem Marilu Henner (TAXI), Justin Kirk (WEEDS), Ivan Sergei (CHARMED), Kristen Johnston (MOM), Gael García Bernal (!) und Malcolm McDowell (!) zählen, hätten bissigere Dialoge helfen können, in den Bereich einer charmanten Horrorkomödie wie LOVE AT FIRST BITE (1979) zu kommen. Weit entfernt, es plätschert ohne Comedytiming vor sich hin (Weaver, die ich trotz GHOSTBUSTERS nicht mit Comedy in Verbindung bringe) kommt dabei in ihrer kleinen Nebenrolle überraschenderweise mit Silverstone und Shawn am besten weg). Vom Horror ist wegen absurd billig schlechter Effekte sowieso nichts zu entdecken. Das ist schade, aber es war sowieso ein Versehen von mir (EPG flüchtig gelesen), VAMPS zu schauen, denn ich dachte, mich erwartet VAMP mit Grace Jones, darauf hatte ich Lust, weil ich kurz davor BOOMERANG (Jones als Strangé) gesehen hatte. VAMPS hat allerdings (mit Wallace Shawn) eine schöne Schlusssequenz, auch das Finale am Times Square wäre perfekt gewesen, hätte sich der missratene Schnitt vermeiden lassen (Goodys Rückblick in vergangene Epochen und wie sich dabei der berühmte Platz veränderte; vielleicht sind andere Ideen mangels Finanzierung gescheitert?). 2/10
Re: Horror-Allerlei
SHE WILL
Wieder mal ein Slow Burn mit Betonung auf "slow", Debütantin Charlotte Colbert genehmigt sich die ein oder andere Montagesequenz (immerhin zu Musik von Clint Mansell) zu viel und der Plot gibt nicht sonderlich viel her. Richtig toll entwickelt Colbert dafür die Annäherung zwischen Alice Krige als gealterter Schauspielerin und ihrer jungen Assistentin (Kota Eberhardt), dazu schauen Rupert Everett und Malcom McDowell in Nebenrollen vorbei, die schottischen Landschaften sind eine echte Augenweide und das theatralische Finale fand ich passend gewählt. Eher ein Fiebertraum als eine ausgefeilte Erzählung, aber dafür bin ich halt leicht zu haben.An ageing film star retreats to the Scottish countryside with her nurse to recover from surgery. While there, mysterious forces of revenge emerge from the land where witches were burned.
Re: Horror-Allerlei
Creep
Aufgrund einer Empfehlung geguckt.
Found Footage der recht billigen und dümmlichen Sorte. Das Ende weiß zu unterhalten aber bis dahin ist der Weg steinig und fühlt sich dabei wie 8h an.
2 von 10 Fürze im Wasserglas
Aufgrund einer Empfehlung geguckt.
Found Footage der recht billigen und dümmlichen Sorte. Das Ende weiß zu unterhalten aber bis dahin ist der Weg steinig und fühlt sich dabei wie 8h an.
2 von 10 Fürze im Wasserglas
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Re: Horror-Allerlei
Ich find den auch völlig furchtbar und hab keine Ahnung, warum der so umjubelt wird.
Re: Horror-Allerlei

Übel. Den zweiten Teil hab ich dann ausgespart.
- Dr. Fu Manchu
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Re: Horror-Allerlei
Der ist super lustig, deshalb. Teil 2 dann ein bisschen schwächer. Teil 3 steckt sein 8 Jahren in der kreativen Krise oder so.
Re: Horror-Allerlei
Wo war der denn lustig?
Re: Horror-Allerlei
Naja vermutlich weil das Rumgeclowne von Duplass so überzogen unangenehm ist. Fand's dennoch todlangweilig und ätzend.
- Dr. Fu Manchu
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- Joined: Sun Nov 13, 2022 9:53 pm
Re: Horror-Allerlei
Ja, praktisch immer wo Mark Duplass im Bild war z.B.
. Feel the cringe and enjoy!

Re: Horror-Allerlei
Mochte den Minimalismus des Films und die Unberechenbarkeit/Unzuverlässigkeit von/vom Duplass.
Teil 2 wollte ich gucken, hat mich aber wohl nicht sooo gejuckt, daran was zu ändern. 
Spoiler
Dass er sich beim eigenen Jump Scare zum Schluss erschreckt, passt da bestens zu.


- Dr. Fu Manchu
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- Joined: Sun Nov 13, 2022 9:53 pm
Re: Horror-Allerlei
Jetzt darf ich auch mal:
Genau
Ist 'ne Found-Footage-Kuriosität und hat schon was Besonderes.
Teil 2 ist etwas was schwächer und more of the same, schon unterhaltsam, aber muss man jetzt nicht dem Drang nachgeben.
Genau

Ist 'ne Found-Footage-Kuriosität und hat schon was Besonderes.
Teil 2 ist etwas was schwächer und more of the same, schon unterhaltsam, aber muss man jetzt nicht dem Drang nachgeben.
Re: Horror-Allerlei
The Relic
Den hab ich damals im Kino gesehen, auf einer Leinwand die nicht größer war als mein heutiger Fernseher. hö hö hö
Der hatte mich damals von Minute eins an und hat nichts von seinem Zauber verloren.
Tom Sizemore als Lt. Dagosta (mit diesem Namen werden dann zahlreiche Spielchen getrieben) der auch noch übelst abergläubisch ist wird zu einem Frachtschiff im Hafen von Chicago gerufen. Da spielte sich wohl ein Blutbad ab. Überall Blut und die Crew verschwunden. Nach kurzer Ermittlung finden er und sein Partner die Crew tot und zerfetzt unter einer Ladeluke. Was ist hier los?
Zeitgleich arbeitet Penelope Ann Miller als Wissenschaftlerin im Museum der Stadt und Linda Hunt an einer riesigen Eröffnung einer "Aberglaubeausstellung". Währenddessen wird einem Typen vom Wachdienst das Gehirn herausgefischt und Lt. Dagosta, der auch hier zum Tatort gerufen wird, sieht Parallelen zum Blutbad auf dem Frachtschiff....
Die Geschichte ist nicht neu und erinnert bissle an den "Weißen Hai". Auch hier ein Cop auf Ermittlung und der sagt "Nein, bitte keine Ausstellung!" nur die Museumsleitung und der Bürgermeister sagen "Jaaaa, doch!". So kommt es wie es kommen muss. Alle sind am schreien und wegrennen.
Der Weg dahin ist ziemlich spannend. Dafür ist Regisseur Peter Hyams auch der richtige Mann. Seine Kamerafahrten kommen dabei atmosphärisch rüber.
Dazu kreist ganz schön die Blutwurst und für nen FSK 16er fand bzw. finde ich ihn immer noch zu harmlos eingestuft.
Abzüge muss man bei der Logik machen, bei der man immer denken muss. Wie schnell ist der Täter. Einmal bei der Polente, dann beim Rollifahrer, dann wieder im Keller. Und das alles völlig lautlos?
Aber egal. Hat der Film einen am Sack, dann gibt es kein Entrinnen.
8/10 Blütenblättern
Den hab ich damals im Kino gesehen, auf einer Leinwand die nicht größer war als mein heutiger Fernseher. hö hö hö
Der hatte mich damals von Minute eins an und hat nichts von seinem Zauber verloren.
Tom Sizemore als Lt. Dagosta (mit diesem Namen werden dann zahlreiche Spielchen getrieben) der auch noch übelst abergläubisch ist wird zu einem Frachtschiff im Hafen von Chicago gerufen. Da spielte sich wohl ein Blutbad ab. Überall Blut und die Crew verschwunden. Nach kurzer Ermittlung finden er und sein Partner die Crew tot und zerfetzt unter einer Ladeluke. Was ist hier los?
Zeitgleich arbeitet Penelope Ann Miller als Wissenschaftlerin im Museum der Stadt und Linda Hunt an einer riesigen Eröffnung einer "Aberglaubeausstellung". Währenddessen wird einem Typen vom Wachdienst das Gehirn herausgefischt und Lt. Dagosta, der auch hier zum Tatort gerufen wird, sieht Parallelen zum Blutbad auf dem Frachtschiff....
Die Geschichte ist nicht neu und erinnert bissle an den "Weißen Hai". Auch hier ein Cop auf Ermittlung und der sagt "Nein, bitte keine Ausstellung!" nur die Museumsleitung und der Bürgermeister sagen "Jaaaa, doch!". So kommt es wie es kommen muss. Alle sind am schreien und wegrennen.
Der Weg dahin ist ziemlich spannend. Dafür ist Regisseur Peter Hyams auch der richtige Mann. Seine Kamerafahrten kommen dabei atmosphärisch rüber.
Dazu kreist ganz schön die Blutwurst und für nen FSK 16er fand bzw. finde ich ihn immer noch zu harmlos eingestuft.
Abzüge muss man bei der Logik machen, bei der man immer denken muss. Wie schnell ist der Täter. Einmal bei der Polente, dann beim Rollifahrer, dann wieder im Keller. Und das alles völlig lautlos?
Aber egal. Hat der Film einen am Sack, dann gibt es kein Entrinnen.
8/10 Blütenblättern
Re: Horror-Allerlei
Hellboy (2019)
Zweitsichtung nach dem Kinobesuch.
Wenn sich die Klitsche aus Nu Boyana auf den Weg macht in die Fußstapfen von del Toro zu treten, dann kann das nix werden. Und so ist es dann auch.
Der beginnt recht ansprechend mit schöner Rockmucke (u.a. Royal Blood, Muse, BRMC...) und schön flapsigen Sprüchen. Harbour kommt zudem gut als roter Teufel (aber nicht vom Betze).
Leider ist der Film viel zu lang und die Effekte mal wieder Marke "wer segnet so was ab?". Man kommt dann mit irgendwelchen Figuren ums Eck gepoltert wie dem Wechselbalgmädchen oder auch dem Kätzleagenten.
Da man in Bulgarien nur die mexikanischen Settings und Londonkulissen hat, muss das dann auch da spielen. Besonders lustig wenn dann London aussieht als ob es nur aus einer Straße besteht.
Zudem ist der Film recht brutal und suhlt sich teilweise im Blut und Geschmacklosigkeiten (der Raum bei Babba Yaga).
Jovovich hat irgendwie gar keinen Bock und Ian McShane spielt auch überall mit.
3/10 Schwerter
Zweitsichtung nach dem Kinobesuch.
Wenn sich die Klitsche aus Nu Boyana auf den Weg macht in die Fußstapfen von del Toro zu treten, dann kann das nix werden. Und so ist es dann auch.
Der beginnt recht ansprechend mit schöner Rockmucke (u.a. Royal Blood, Muse, BRMC...) und schön flapsigen Sprüchen. Harbour kommt zudem gut als roter Teufel (aber nicht vom Betze).
Leider ist der Film viel zu lang und die Effekte mal wieder Marke "wer segnet so was ab?". Man kommt dann mit irgendwelchen Figuren ums Eck gepoltert wie dem Wechselbalgmädchen oder auch dem Kätzleagenten.
Da man in Bulgarien nur die mexikanischen Settings und Londonkulissen hat, muss das dann auch da spielen. Besonders lustig wenn dann London aussieht als ob es nur aus einer Straße besteht.
Zudem ist der Film recht brutal und suhlt sich teilweise im Blut und Geschmacklosigkeiten (der Raum bei Babba Yaga).
Jovovich hat irgendwie gar keinen Bock und Ian McShane spielt auch überall mit.
3/10 Schwerter