Gesehen. So viel wird normalerweise nur bei Hanisch gelabert. Irre langweilig. Die paar Male als das Viech auftaucht, sind dann aber schon cool. 5/10, oder so.
Wie der Film sein Kamikaze-Piloten-Trauma verarbeitet, ist eigentlich super. Da steckt viel drin und das ist in der Tat ein japanischer Kinofilm für die ganze Nation gewesen - die Faszination schwappte demenstprechend halt auch mal ins Ausland rüber. Dann ist am Finale der Kitsch auch noch groß und es gibt gleich drei Happy Ends hintereinander - nur richtig so im Anbetracht der Aufopferungs-Thematik. Weiterleben ist nämlich wichtiger. Das der Film - um sein Thema eben so rüberzubringen - deshalb ein bisschen viel Dialog hat und sich zwischen den Spektakelszenen auf seine Figuren sowie dessen Gefühlswelten konzentriert, mag in heutigen Zeiten ungewöhnlich wirken, ist aber tatsächliche eine Zurückbesinnung auf alte Tugenden. Man fiebert auch in Actionszenen besser mit, wenn man will, dass die Figuren überleben. Mir kam es aber zuerst auch sehr altmodisch und konventionell vor alles und ich wurde tlw. stutzig, aber der Film ist schon eher gut.
Das Spektakel ist tatsächlich schön getrickst - hat so seinen eigenen Stil und hebt sich schon visuell stärker ab vom sonstigen Einheitsbrei. Ein paar Kamerafahrten, in denen von echten Dreharbeiten zu Digitalwelten flüssig gewechselt wird, bzw. die miteinander fusionieren, sind schon echt sehenswert. Ein Höhepunkt, der wirklich unglaublich gut aussieht und auch von der Tonspur her subtil Druck macht, wäre wenn Godzilla hinter dem kleinen Boot auftaucht und eine Verfolgungsjagd beginnt. Das sah wirklich top aus teilweise.