Kolle wrote: ↑Sat Jul 20, 2024 7:37 am
Andor war schon ein krasser Ausreißer nach oben. Und in der Herangehensweise ein Novum. Star Wars auch für ein erwachsenes Publikum? Funktioniert!
Ist THE MANDALORIAN keine Verbesserung gewesen, nachdem was vorher war? Für mich schon, auch als erwachsener Zuschauer.
ANDOR war mir zu deprimierend, aber ich wusste die herausragende erzählerische und optische Umsetzung zu schätzen (für mich die bislang besten Spezialeffekte in einer Serie ever). OBI WAN fand ich schlimmer doof und legacy ausbeutend als STAR TREK - DISCOVERY, die Disney-SW-Serien AKOSHA und ACOLYTE interessieren mich null, also keine Trailer geschaut, daher weiß ich nicht, ob die Kritik hier berechtigt ist. Aber mir gefallen bei STAR TREK und STAR WARS die Bemühungen, beide franchises so auszudehnen, dass auch für die meisten älteren SW/ST-Fans etwas dabei ist und der Zeitgeist der Jüngeren anders reflektiert wird, mit verändertem Genderkram z.B., außerdem wurde an die Jüngsten gedacht (z.B. STAR TREK - PRODIGY).
Für mich hat das mit THE MANDALORIAN (trotz kleiner Einwände) und STAR TREK - STRANGE NEW WORLDS bestens funktioniert, nämlich so, dass ich die neuen Folgen sofort sehen wollte, das passiert mir nur noch sehr selten bei Serien. Ich erwarte von Paramount und Disney keine Dauerkultivierung meiner 70/80er-Jahre-Schwächen, die müssen etwas anderes machen als irgendwelche Popstars aus der Zeit, die das immer gleiche Repertoire runterleiern. Kathleen Kennedy und Alex Kurtzman, bei aller berechtigt erscheinenden Kritik, haben letztlich zwei sehr angeschlagene Meilensteine der Popkultur in einer schwierigen Phase wiederbelebt.