
Bruce Willis: The Golden Days
Re: Bruce Willis: The Golden Days
Also ich weiß nicht ob Brucie bei sowas wie SURROGATES noch sonderlich viel Bock hatte
Aber egal.

Re: Bruce Willis: The Golden Days
Umbenennen von "Bruce Willis: Golden Days"
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Bruce Willis
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Bruce Willis: Filme vor der Erkrankung
Bruce Willis: Filme vor der manifest erscheinenden Erkrankung (<-- Favorit)
The awkward moment when you get in the van and the old man has no candy.
- Dr. Fu Manchu
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Re: Bruce Willis: The Golden Days
Ja, also entweder zusammenlegen als Bruce Willis Thread oder einfach die Trennung beibehalten. Für mich wäre die Trennung so ab SIN CITY: A DAME TO KILL btw. Da gibt es zwar zwei Ausnahmen danach (DEATH WISH und SPLIT), aber sonst ist ab da an Ende im Gelände und es sind nur noch diese DTV-Aufträge. Kann man natürlich drüber streiten
.
The Kid (2000)
Zum ersten Mal gesehen, der eine unwichtige Film zwischen SIXTH SENSE und UNBREAKABLE. Im Prinzip ist das eine Extended-Version von irgendeiner, äußerst sentimentalen TWILIGHT ZONE Episode. Willis trifft auf sein 8-jähriges Alter Ego und wird auf seine versäumten Träume aufmerksam gemacht. Ist es schon zu spät, dem Leben noch eine zweite Chance zu geben? Altbackende Geschichte halt...
Das Gute zuerst: Film hat diese Penthouse-Kulisse von Willis, die sieht so halbwegs nach Geld aus (er ist Image-Berater oder sowas und ein richtiger Karrierehengst). Willis selbst und ein paar Kalauer sind auch okay.
Ansonsten zieht so 'ne Geschichte bei mir einfach nicht, besonders nicht auf so lange Laufzeit ausgedehnt. Von Jon Turteltaub auch echt nur wie Routine runtergedreht, sieht aus wie ein TV-Film - ist aber zumindest von Disney produziert, soweit ich weiß? Der Soundtrack ist auch nervig, nur so leichtfüßige "Haha"-Musik oder irgendwas Sentimentales - ziemlich ätzend. Emily Mortimer hat manchmal so ganz süße Reaction-Shots, aber sonst guckt man den auch nur wegen Willis

The Kid (2000)
Zum ersten Mal gesehen, der eine unwichtige Film zwischen SIXTH SENSE und UNBREAKABLE. Im Prinzip ist das eine Extended-Version von irgendeiner, äußerst sentimentalen TWILIGHT ZONE Episode. Willis trifft auf sein 8-jähriges Alter Ego und wird auf seine versäumten Träume aufmerksam gemacht. Ist es schon zu spät, dem Leben noch eine zweite Chance zu geben? Altbackende Geschichte halt...
Das Gute zuerst: Film hat diese Penthouse-Kulisse von Willis, die sieht so halbwegs nach Geld aus (er ist Image-Berater oder sowas und ein richtiger Karrierehengst). Willis selbst und ein paar Kalauer sind auch okay.
Ansonsten zieht so 'ne Geschichte bei mir einfach nicht, besonders nicht auf so lange Laufzeit ausgedehnt. Von Jon Turteltaub auch echt nur wie Routine runtergedreht, sieht aus wie ein TV-Film - ist aber zumindest von Disney produziert, soweit ich weiß? Der Soundtrack ist auch nervig, nur so leichtfüßige "Haha"-Musik oder irgendwas Sentimentales - ziemlich ätzend. Emily Mortimer hat manchmal so ganz süße Reaction-Shots, aber sonst guckt man den auch nur wegen Willis
Re: Bruce Willis: The Golden Days
Glass ist ja auch eine Ausnahme, auch wenn er da nur mehr oder minder körperlich noch anwesend war.
Ich täte sagen, wir lassen das jetzt so.
Ich gehe davon aus, daß das auch den Anderen Recht ist?
Ansonsten würde ich diese Art von Filmen und deine Eröffnung eher nicht angucken, aber ich habe heute auch etwas wegen einem bestimmten Schauspieler (den Douglas Michael) und seinem besseren Cameo geschaut, worum ich die letzten 15 Jahre wohlwissend einen Bogen gemacht habe.
Ich täte sagen, wir lassen das jetzt so.
Ich gehe davon aus, daß das auch den Anderen Recht ist?
Ansonsten würde ich diese Art von Filmen und deine Eröffnung eher nicht angucken, aber ich habe heute auch etwas wegen einem bestimmten Schauspieler (den Douglas Michael) und seinem besseren Cameo geschaut, worum ich die letzten 15 Jahre wohlwissend einen Bogen gemacht habe.
- Dr. Fu Manchu
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Re: Bruce Willis: The Golden Days
GLASS hab ich vergessen, stimmt.
Das, was man von Willis liebt und ehrt, kenne ich ja schon in & auswendig. Man merkt vlt., dass ich hier jetzt die Restposten von ungesehenen Sachen wegholze. Deswegen fülle ich sicher schon bald mehr den anderen Thread, weil davon sah ich sicherlich 70% noch nicht.
Das, was man von Willis liebt und ehrt, kenne ich ja schon in & auswendig. Man merkt vlt., dass ich hier jetzt die Restposten von ungesehenen Sachen wegholze. Deswegen fülle ich sicher schon bald mehr den anderen Thread, weil davon sah ich sicherlich 70% noch nicht.
- Julio Sacchi
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Re: Bruce Willis: The Golden Days
The Kid ist fast so schlimm wie North.
Re: Bruce Willis: The Golden Days
Mortimer ist echt süß in dem Film. Finde den OK.
- Dr. Fu Manchu
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Re: Bruce Willis: The Golden Days
Breakfast of Champions (1999)
Halbwegs ambitioniert gescheiterte Verfilmung des Romans von Kurt Vonnegut. Bruce Willis als Kleinstadt-Berühmtheit und erfolgreicher Autoverkäufer auf den Weg in den Irrsinn. Albert Finney als erfolgloser Sci-Fi-Autor auf den Weg zum Irrsinn. Soll heißen, Beide treffen sich irgendwann im Film. Davor gibt es eine Odyssee durch den zerplatzten, amerikanischen Traum, freier Wille, Roboter-Menschen, Rassismus usw.
Inhaltlich durchaus interessant und angereichert mit dubiosen Ideen. Visuell versucht der Film zumindest der Verrücktheit gerecht zu werden, in dem per Computereffekt auch mal Gedanken per Schriftzug durchs Bild fliegen oder man Willis Gehirn beim Arbeiten zusehen darf. So richtig gerecht wird das dem Wahnsinn aber nie. Nick Nolte gibt sich als Transvestit aber deutlich Mühe und auch sonst sind die Darsteller allesamt ziemlich am Abdrehen, aufgesetzt bekloppt, was teilweise ein wenig nervtötend ist, aber wohl unabdingbar, wenn man das Teil in den 90ern als Studiofilm umsetzen wollte? Als Regisseur (es war Alan Rudolph) wäre jemand anderes trotzdem schöner gewesen, vlt. Terry Gilliam oder sowas?
Einige Szenen fand ich dann aber überraschend bewegend und der Film ist innerhalb von Willis Karriere auch ein ziemliches Unikat? Schade, dass es insgesamt nicht so richtig funktioniert und das als Umsetzung dem Buch auch nicht wirklich gerecht wird. Den Versuch und ein paar Performances hier weiß ich aber trotzdem zu würdigen.
Halbwegs ambitioniert gescheiterte Verfilmung des Romans von Kurt Vonnegut. Bruce Willis als Kleinstadt-Berühmtheit und erfolgreicher Autoverkäufer auf den Weg in den Irrsinn. Albert Finney als erfolgloser Sci-Fi-Autor auf den Weg zum Irrsinn. Soll heißen, Beide treffen sich irgendwann im Film. Davor gibt es eine Odyssee durch den zerplatzten, amerikanischen Traum, freier Wille, Roboter-Menschen, Rassismus usw.
Inhaltlich durchaus interessant und angereichert mit dubiosen Ideen. Visuell versucht der Film zumindest der Verrücktheit gerecht zu werden, in dem per Computereffekt auch mal Gedanken per Schriftzug durchs Bild fliegen oder man Willis Gehirn beim Arbeiten zusehen darf. So richtig gerecht wird das dem Wahnsinn aber nie. Nick Nolte gibt sich als Transvestit aber deutlich Mühe und auch sonst sind die Darsteller allesamt ziemlich am Abdrehen, aufgesetzt bekloppt, was teilweise ein wenig nervtötend ist, aber wohl unabdingbar, wenn man das Teil in den 90ern als Studiofilm umsetzen wollte? Als Regisseur (es war Alan Rudolph) wäre jemand anderes trotzdem schöner gewesen, vlt. Terry Gilliam oder sowas?
Einige Szenen fand ich dann aber überraschend bewegend und der Film ist innerhalb von Willis Karriere auch ein ziemliches Unikat? Schade, dass es insgesamt nicht so richtig funktioniert und das als Umsetzung dem Buch auch nicht wirklich gerecht wird. Den Versuch und ein paar Performances hier weiß ich aber trotzdem zu würdigen.
Re: Bruce Willis: The Golden Days
Tatsächlich damals im Kino gesehen.
Hab den (ist aber eben 25 Jahre her) als mittelmäßig und gescheitert abgespeichert.
Hab den (ist aber eben 25 Jahre her) als mittelmäßig und gescheitert abgespeichert.
The awkward moment when you get in the van and the old man has no candy.
- Dr. Fu Manchu
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Re: Bruce Willis: The Golden Days
Alles nur Theater!
- Dr. Fu Manchu
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Re: Bruce Willis: The Golden Days
Bandits (2001)
Gar nicht ungeschicktes Love Triangle als Räuberpistole getarnt. Tatsächlich top besetzt an allen Fronten: Bruce Willis mit hammerharter Knastfrise, Billy Bob Thornton als graue Maus und Cate Blanchett ist hier mindestens eine Halbgöttin. Die Geschichte ist relativ bezaubernd, auch wenn man so seine Zeit braucht, um mit dem ganzen Spektakel warm zu werden. Zu Beginn gibt es auch einen spaßigen Gefängnisausbruch, also ein bisschen Action, dazwischen knallen mal zwei Autos so halb zusammen - Hauptaugenmerk, bzw. Dreh- und Angelpunkt ist aber eben Blanchetts Figur und das sich unsere zwei starbesetzten Bankräuber gleichfalls in sie verlieben. Eine der besseren Romanze, so ganz nebenbei auch einer der wenigen Filme, wo sich die Frau nicht für einen Kerl entscheiden muss, sondern einfach Beide nehmen könnte. Das Finale ist dann großes Kino, da platzen die Twists aus den Nähten, es zerplatzen die Blutbeutel und ein Krankenwagen explodiert gar glorreich; Und das nie ohne Spaß, Leichtfüßigkeit und die große Liebe hinter sich zu lassen. Ein Feelgood-Film mit ein bisschen Köpfchen.
Gar nicht ungeschicktes Love Triangle als Räuberpistole getarnt. Tatsächlich top besetzt an allen Fronten: Bruce Willis mit hammerharter Knastfrise, Billy Bob Thornton als graue Maus und Cate Blanchett ist hier mindestens eine Halbgöttin. Die Geschichte ist relativ bezaubernd, auch wenn man so seine Zeit braucht, um mit dem ganzen Spektakel warm zu werden. Zu Beginn gibt es auch einen spaßigen Gefängnisausbruch, also ein bisschen Action, dazwischen knallen mal zwei Autos so halb zusammen - Hauptaugenmerk, bzw. Dreh- und Angelpunkt ist aber eben Blanchetts Figur und das sich unsere zwei starbesetzten Bankräuber gleichfalls in sie verlieben. Eine der besseren Romanze, so ganz nebenbei auch einer der wenigen Filme, wo sich die Frau nicht für einen Kerl entscheiden muss, sondern einfach Beide nehmen könnte. Das Finale ist dann großes Kino, da platzen die Twists aus den Nähten, es zerplatzen die Blutbeutel und ein Krankenwagen explodiert gar glorreich; Und das nie ohne Spaß, Leichtfüßigkeit und die große Liebe hinter sich zu lassen. Ein Feelgood-Film mit ein bisschen Köpfchen.