Julio Sacchi wrote: ↑Wed Mar 12, 2025 7:42 am
Der Film ist echt n Eimer Pisse. Manipulativ und dabei auch noch ungeschickt. Mit dem ganz dicken Pinsel gestrichen.
That.
Furchtbare Grütze mit einem der klischeehaftesten, gewollten Enden aller Zeiten.
Der ist echt "avoid at all costs"
The awkward moment when you get in the van and the old man has no candy.
5. und letzter Dirty Harry Teil, Marke größerer 'Fernsehfilm', ich weiß gar nicht, wo sie die 30 Mio. USD (immerhin das Doppelte vom vorjährigen Lethal Weapon) gelassen haben, diese Autohatz mit dem Spielzeugwagen kann's ja nicht gewesen sein. Ansonsten Crime mit paar Schießereien mit Mafiaschergen, die wahrscheinlich noch vom 4. Teil über sind, immerhin mag Harry hier seinen Partner und es wird ihm sogar eine Liebelei angedichtet, nicht mit dem Partner, mit einer Reporterin. Frühauftritte von Neeson und Carrey runden das Ganze ab, ich schaue den relativ gerne, Dauerbrenner in der Mattscheibe, aber der war schon immer dünn.
Zweite Materialschlacht von Eastwood, Autotransporter kippen über den Highway, nachdem sie vorher ihre Last verstreut haben, eine Gebäudefront wird gesprengt, am Ende kollidieren zwei Flugzeuge auf einer öffentlichen Landebahn, er wirkt hier auch wesentlich agiler als beim letzten Dirty Harry, die Paarung mit Sheen (den man übrigens auch teilen könnte, vor Oliver Stone und nach Oliver Stone) geht in Ordnung. Die unfreiwillige Sexszene kenn ich nur gekürzt, dass Julia und Braga hier Deutsche darstellen sollen, kommt in der Fassung auch nicht herüber. Hier sieht man wenigstens, wohin das Geld geflossen ist, außerdem ist es ein bisschen aktiver und geht einen Tick mehr in die Tiefe, das Trauma aus der Kindheit.
Buddy Picture mit einem schwer angeschlagenen Reynolds als 'Whimpy' (O-Ton eines Mannes, der sich recht früh bei den Dreharbeiten einen gebrochenen Kiefer zugezogen hat) und einem Eastwood auf Autopilot, die Dekoration ist ganz stimmig, ansonsten würde man kein Hund vor die Tür hier schicken bei dem ständigen Guß. Bei Originalautor Blake Edwards flossen angesichts des Endergebnis auch die Tränen. Kann man mitnehmen, muss man nicht, Richard Benjamin zeigt einige trockene Schießereien, die Oneliner sind nicht viel wert.